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Im Interview:
BMX-Star Markus Hampl


Heute ist BMX-Experte Markus Hampl Suzuki Teamrider. Ein ziemlich unerwarteter Karriereaufstieg für einen Jungen, den man mit 13 Jahren und ohne handfeste BMX-Erfahrung wohl noch als sportlichen Spätentwickler betrachtet haben dürfte. Lernt den 28-jährigen Dirtjump-Profi kennen, der sich mit 14 zum ersten Mal Stützrad-los auf sein BMX-Rad schwang, um heute die dicksten und dreckigsten Contests des Planeten unsicher zu machen.
Wie kamst du zum BMX?
Ich habe mir ein altes Staiger-Rad für 40 Mark gekauft und bin damit den Bordstein rauf und runter gerollt. Später habe ich dann auf einer alten Race-Strecke das Dirtjumpen für mich entdeckt.


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Wie oft hast du dir dabei eine blutige Verletzung zugezogen?
Das kommt schon mal vor, da zählt man irgendwann nicht mehr mit.

Was war dein bislang größter Erfolg?
Ich bin Europameister im „Dirt“ geworden und war 1999 bei den X-Games in San Francisco. Vor kurzem bin ich noch mal Deutscher Meister geworden.

Deine größte Stärke beim BMXen?
Ich neige nicht zur Selbstüberschätzung und kann ziemlich gut einschätzen, was ich drauf habe und wo Vorsicht geboten ist.

Was fürchtest du?
So einiges...

Was sind deine anderen sportlichen Talente?
Ich fahre Ski und Snowboard, spiele Tennis und surfe ganz gerne.

Was hat sich für dich verändert, seitdem du zum Suzuki-Team gehörst?
Ich bin einfach wunschlos glücklich. Mit Suzuki als Partner stehen mit alle Wege offen. Mit meinem Suzuki Grand Vitara komme ich komfortabel von Spot zu Spot und kann somit unbesorgt meinem Sport nachgehen.

Außer selbst zu fahren, bist du ja auch am Aufbau diverser Tracks beteiligt, kannst du uns ein bisschen darüber erzählen?
Ich fahre hauptsächlich Dirt, und wenn du einen Dirtjump willst, dann musst du eben zur Schaufel greifen und schippen. Dadurch, dass ich das schon mein Leben lang fabriziere, habe ich jede Menge Erfahrung auf diesem Gebiet. Ich baue einfach das, was mir gerade einfällt und was im vorgegebenen zeitlichen und finanziellen Rahmen realisierbar ist. All diese Strapazen nehme ich auf mich, weil es mir einfach Spaß macht, Dirtjumps zu bauen und sie danach auch zu fahren. Man ist einfach stolz, wenn alles fertig und einsatzbereit ist.

Warum sollte sich die Jugend von heute lieber aufs BMX-Rad als vor den Fernseher schwingen?
Weil man dadurch nicht dick und träge wird. Der Sport schärft die Sinne.

Bei deinem idealen BMX-Contest dürfte Live-Musik von dieser Band nicht fehlen...
Guns N’ Roses!

Wann können wir dich mal wieder in deinem dreckigen Lieblingselement erleben?
Contests sind dieses Jahr keine mehr. Anfang Oktober ist noch ein Suzuki-Trail-Roadtrip geplant, der bestimmt super wird. Ende Oktober bin ich wieder in Korsika auf dem Festival Du Fent für eine Dirt Show. Wir: Alex Dropsy, Romuald Noirot, Nicolas Bertier, Berenger Cordier und ich werden dort zehn Tage sein und es wird sicher toll. Ach ja, und wenn alles gut mit dem Wetter in Augsburg verläuft, dann wird noch ein BBQ Jam stattfinden. Das steht aber noch nicht fest.


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