- Text: Arne Lieb
- Label: Sony
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The Dead Weather
Horehound
Schon wieder ein neues Projekt des emsigen Jack White. Diesmal war der Auslöser eine schnöde Bronchitis. Die führte dazu, dass The Kills-Sängerin Alison Mosshart bei ein paar Raconteurs-Konzerten für den heiseren Frontmann einsprang, was wiederum in der Gründung dieser gemeinsamen Band endete. Neben Raconteurs-Bassist Jack Lawrence, der angeblich einfach in der Nähe war, stieß Dean Fertita von den Queens Of The Stone Age zu der Supergroup.
Keine Frage: Die Erkältung war ein Glücksfall. Mit The Dead Weather treibt White seine musikalische Obsession für den Blues radikaler als je zuvor weiter. Und er hat ebenbürtige Mitstreiter gefunden. Mosshart krächzt und fiebert sich durch die Songs und Fertitas scheppernde Psych-Riffs erinnern an den frühen Hard-Rock der Edgar Broughton Band, die aber mit todsicherem Stilgefühl durch überraschende Referenzen aufgepeppt werden. Grandios inszeniert etwa bei "I Cut Like A Buffalo", wenn Whites Sprechgesang auf eine bombastische Deep-Purple-Hammond trifft. Ein düsteres, gewaltiges Album in formvollendetem Lo-Fi-Sound.
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ähh, das ist doch VV von the KILLS und nicht den Killers.
Mensch Arne...