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Bild: Wolfmother
  • Text: Danny Dublinski
  • Label: Universal/ Universal
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Wolfmother
Cosmic Egg


Mit runderneuerter Gefolgschaft rückt Gevatter Andrew Stockdale, die uneingeschränkte Führungskraft der neuerlich zum Hard Rock-Quartett gewachsenen Band, auf Album Nummer Zwei an. Dabei setzt der Mann auf das bereits druckvoll-ungehobelte Debüt tatsächlich noch einen drauf. Egal, ob vergleichsweise gerade Rocker ("New Moon Rising", "California Queen"), psychedelisch pulsierende Panoptiken im kleidsamen Spätsechziger-Paisley-Gewand ("In The Castle", "Violence Of The Sun") oder auch das bewusstseinserweiterte Substanz-Spektrum in all seinen schillernden Zwischentönen darüber hinaus: "Cosmic Egg" ist das Retro-Rock-Ei des Kolumbus und in hart rockender Hinsicht genau jenes zusätzliche, das den White Stripes zuweilen fehlt. Denn diese Platte ist der geschlüpfte Beweis, dass Black Sabbath, Blue Cheer und Led Zeppelin hiermit ihre(n) begabtesten Schüler gefunden haben. Besonders empfehlenswert: die vom Schöpfer Stockdale intendierte Deluxe-Album-Variante, die mit vier zusätzlichen starken Songs als Bonus aufwartet, die als Album-Ausschussware zu betiteln schlichtweg an Beleidigung grenzen würde.
Danny Dubilski


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