- Text: Friedrich Reip
- Label: Cooperative/Universal
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Bewertung:
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Delphic
Acolyte
Das am wenigsten an Delphic Überraschende sind ihre Fans. Chemical Brother Tom Rowlands macht ebenso den Knicks vor der Band aus, na sowas, Manchester wie Bloc Party, die das Trio als Live-Support buchten, und Remix-Star Ewan Pearson, der nun das Debütalbum produziert hat. Allesamt Künstler also, die sich an den schlingernden Grenzen von Pop und Elektronik am wohlsten fühlen und die zudem ein ungebrochenes Herz haben für den unschuldigen Hedonismus von Frühneunziger-Rave, den man auf "Acolyte" so liebevoll und glücklich nachgetanzt bekommt wie schon lang nicht mehr. Für ältere Semester und heißt das: eher späte New Order als frühe Joy Division, der geschulte Nachwuchs denkt: Wenn "Counterpoint" nicht verflucht nach "So Here We Are" auf Tempodroge klingt, fress' ich meine New Wave-MP3-Sammlung. Toller Zirkus!
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