- Text: Fabian Soethof
- Label: Sony
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Broken Bells
Broken Bells
James Mercer und Brian Burton. The Shins und Danger Mouse. „Chutes Too Narrow“ und das „Grey Album“. Grammy-nominierter Indie-Feingeist und preisgekrönter DJ-Hipster. Analogie und Digitalität. Pop-Kultur und Pop-Kultur. Dass darauf niemand früher gekommen ist! Die besten Kollaborationen sind so oft die nur auf den ersten Blick ungewöhnlichen. Und was The Shins-Sänger James Mercer und Gnarls Barkley-Mastermind und Gorillaz-Produzent Brian Burton da als Broken Bells aufgenommen haben, ist mehr als nur eine neue Spielwiese beider. Es ist die endliche Verschmelzung zweier Genres, die in ihren Ursprüngen schon immer gleich waren, in ihren Auswüchsen aber zwei Klientel bedienten, die sich in die Weichen und die Harten unterteilen lassen wollten. Aber wer braucht noch Schubladen, wenn Mercer in „Trap Doors“ leise und zu butterwarmen Beats „Gotta clip the lines and move for yourself“ ruft? Unnötig zu erwähnen, dass die beiden Umtriebigen von Orgel bis Tamburin sämtliche Instrumente selbst einspielten. Broken Bells, so heißt es weiter, sei kein zeitlich begrenztes Projekt, sondern eins mit Zukunft. Es passiert ja doch noch was in der Pop-Musik.
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