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Bild: The Town Of Machine, The Radio Dead Ones, The Drums

The Town Of Machine, The Radio Dead Ones, The Drums
Sieg Auf Kurzer Distanz - Die EPs


Eine liebevoll gefaltete 7“ + CD kommt von den Bremern The Town Of Machine. Verknotet aus den Vorgängerbands Jet Black und Mallorys Last Dance haben auch The Town Of Machine mit einem Gläschen Screamo und Hardcore gegurgelt, damit ihre Songs auch ordentlich Blut spucken. Verdünnt wird das Gemetzel mit Pathos und sehnsuchtstrunkenen Texten, was „The Town Of Machine“ (Unterm Durchschnitt) zu einem eindrucksvollen Minidebüt macht.
Ihr Debüt auch auf Albumlänge bereits hinter sich haben die Berliner Radio Dead Ones, die ihrer Tradition von auf Vinyl gepressten Hymnen auch mit der neuen EP „Berlin City“ (XNO/Alive) treu bleiben. Sieben astreine Street-Punk-Songs umfasst dieser kurzweilige Soundtrack zum Couchsurfen und Spiegelpogo, gesanglich unterstützt im Titeltrack von Mad Sin-Ikone Köfte. Wenn „Berlin City“ als Vorbote des neuen RDO-Albums herhalten darf, dann ist von den Jungs bald Großes zu erwarten.



Mit einem ganzen Fass Vorschusslorbeeren überkippt, kann die „Summertime“-EP (Moshi Moshi/Universal) der Drums aus Kalifornien die Erwartungen tatsächlich erfüllen. Mit ihrem sonnigen Mix aus Surf, Pop und New-Wave sind die frisch nach Brooklyn übergesiedelten Exil-Floridaner die neuen Lieblinge der It-Crowd. Nach ihren ersten und bereits restlos ausverkauften Live-Shows auf Europäischem Boden dürfte das Debütalbum der Drums wohl durch die Decke gehen. Mal sehen, ob sie trotzdem auf dem Boden bleiben.



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