- Text: Robert Goldbach
- Label: Strange Ways/Indigo
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Bewertung:
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Ken
Yes We
Ja, sie können: Dass Aydo Abay auch ohne die Ex-Kollegen von Blackmail bestens zurecht kommt, bewiesen die vorangegangen Alben seiner persönlichen Spielwiese namens Ken. "Yes We" unterstreicht einmal mehr, dass kein Nebenprojekt, sondern eine sehr ernst zu nehmende Band am Werk ist. Förmlich kann man hören, wie viel hier unterzubringen war: Die Kraft des Rock. Die Verspieltheit elektronischer Musik. Und ganz viel Pop-Appeal. Bitte oszillieren Sie, um es mit Feuilletonschreibers Lieblingen zu sagen. Genau das tun Ken hier in zehn sehr kurzweiligen Nummern: eingängig, aber nie zu glatt. Ausschweifend, aber nie uferlos. Wer beim letzten Blackmail-Album die Experimentierfreude und die Ideen vermisst hat: hier sind sie.
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18.02.2012
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