- Text: Tito Wiesner
- Label: Noisolution/Indigo
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The Picturebooks
Artificial Tears
Das Debütalbum war ein Achtungserfolg, der Nachfolger "Artificial Tears" soll dem deutschen Trio nun endgültig das Ticket in den Rock-Olymp lösen - und die Zeichen stehen gut, dass Stil-Wächter und Szene-Türsteher die drei Herren durchwinken. Benannt nach einem Song der Kinks, musikalisch aber auf den Spuren so illustrer Kapellen wie Jon Spencer, Queens Of The Stone Age, The (International) Noise Conspiracy oder Danko Jones zitieren The Picturebooks gekonnt die Rock-Geschichte, ohne sie zu kopieren. Furioser Rock'n'Roll, Garagen-Dreck, Noise-Ausflüge und eine gesunde Fuck You-Attitüde gepaart mit intelligentem Songwriting und dezent gesetzten Elektro-Anteilen. Das hier sind keine herausgerotzten Schnellschüsse, sondern kickende Ausrufezeichen. Vor allem: Es klingt nicht nach Gütersloh, sondern wie aus einem verschwitztem britischen Club oder ekstatisch ausrastender US-Wüsten-Bar - und wenn es mit rechten Dingen zugeht, werden The Picturebooks auch genau dort bald gefeiert werden.
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City Light Thief, Love A
18.02.2012
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