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Bild: MARCEESE

MARCEESE
BLOOD FOR BLOOD


Irgendwann scheint es sie zu packen – siehe Walter Schreifels, Chuck Ragan oder Jonah Matranga. Auch Marceesè fiel zunächst durch laute Musik auf, zum Beispiel bei den Berliner Wüstenraupen Red Stoner Sun. Und nun also das Singer/Songwriter-Ding. Gemacht hat er das schon lange, sagt Marceesè, aber eben nie den Aufnahmeknopf gedrückt. Glücklicherweise hat er sich durchgerungen, denn seine Lieder sind, nun ja, verdammt gut. Unter dem Einsatz staubiger Stimmbänder wringt sich Marceesè im Stile Neil Youngs und Eddie Vedders die Seele aus. Dazu spielt er die Akustische, mit Ausflügen in Country und Psychedelic. Das hat Soul, das hat Rückgrat. Ein großer Wurf, diese Platte. Applauslevel: 9

Heimat: rock73.de

Live: 4.6. Berlin - Gelegenheiten


Text: Roy Fabian, Maik Werther



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