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Bild: Korn
  • Text: Fabian Soethof
  • Label: Roadrunner/Warner
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Korn
Korn III - Remember Who You Are


Dass Korn, neben Limp Bizkit DIE Nu-Metal-Speerspitze der späten Neunziger, ihren Zenit überschreiten würden, dämmerte uns schon zu "Issues"-Zeiten (1999). Jetzt aber, neun Alben und 15 Jahre nach Bandgründung später, schleudern sie mit "Korn III: Remember Who You Are" schon wieder ein Album raus, auf das die Welt so wenig gewartet hat wie sie selbst. 44 quälende Minuten lang stöhnt und jault und flüstert sich Jonathan Davis durch altbekannte Strukturen, vermeintliche Anstößigkeiten und gähnende Langeweile. Fieldy kloppt und slappt in altbekannt vertikaler Manier auf seinen tiefhängenden Bass ein, die Songtitel lauten "Pop A Pill", "Fear Is A Place To Live" oder gar "The Past". Traurig aber wahr: Diese Band erinnert sich titelgemäß daran, wer sie ist oder mal war. Nur die richtigen Konsequenzen zieht sie daraus nicht.
Text: Fabian Soethof


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