- Text: Christine Stiller
- Label: Ministry Of Sound/Warner
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Robyn
Body Talk PT. 1
Es war einmal ein süßes schwedisches Pop-Prinzesschen, das wie geplant in der Sparte massenverwertbarer Schmuse-R'n'B-Pop hätte funktionieren können und alle wären glücklich und zufrieden bis – ja – da nimmt die Geschichte eine ungeahnte Wendung: Robyn verließ das Majorlabel, gründete ihre eigene Plattenfirma und mauserte sich zu einer Kreativinstanz zeitgenössischer Pop-Musik. Mit „Body Talk PT. 1“ bringt sie ein tolles Dance-lastiges Mini-Album auf den Markt, auf dem sie den für sie typischen Kontrast zwischen coolem Beat und (zum Teil sehr süßen) Pop-Melodien noch weiter als auf dem selbstbetitelten Vorgängeralbum ausreizt. Und auch sonst nimmt Robyn nie die vorhersehbare Spur. Die acht Songs umfassende Platte beginnt mit der abgebrühten Elektro-House-Nummer „Don't Fucking Tell Me What To Do“ und endet mit einer herzerweichenden Darbietung des schwedischen Volkslieds „Jag Vet En Dejlig Rosa“. Klingt nach einem wilden Mix? Klingt ganz nach Robyn.
Text: Christine Stiller
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