- Text: Hans Vortisch
- Label: EMI
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Bewertung:
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Iron Maiden
The Final Frontier
Es gibt Bands, die veröffentlichen auch noch nach Jahrzehnten frische, relevante Alben. Iron Maiden, das muss man leider sagen, gehören nicht mehr dazu. Ihre 15.(!) Langspielplatte namens "The Final Frontier" ist mit über 75 Minuten so lang geraten wie man sich das von seinen Helden wünscht, aber leider findet sich unter den zehn Stücken kein einziger echter Hit. Die samt und sonders überlangen Lieder plätschern vor sich hin, detailreich und verfrickelt, stellenweise auch wieder großartig, aber ohne echte Höhepunkte und zu allem Übel auch noch überwiegend im Midtempo-Bereich. Am meisten Spaß macht bezeichnenderweise "The Alchemist", das mit viereinhalb Minuten kürzeste und schnellste Stück auf der Scheibe. Damit wir uns nicht falsch verstehen - die Jungs um Steve Harris und Bruce Dickinson orgeln hier wie immer auf höchstem Niveau und der Sound ist perfekt. Aber anstatt epischer Breite hätte ich mir ein paar mehr zündende Ideen und mitreißende Hymnen gewünscht. "The Final Frontier" ist eine gute Platte. Für die Giganten Iron Maiden ist das aber einfach zu wenig.
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18.02.2012
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