- Text: Marcus Willfroth
- Label: Gentle Threat/Edel
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Bewertung:
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Gonzales
Ivory Tower
Gonzales ist ein Fall für Liebhaber. Ganz im Gegensatz zu den vielen Künstlern, mit denen er regelmäßig zusammenarbeitet, sind seine Soloalben durchsetzt von Brüchen und Kehrtwendungen. Nicht eines davon nimmt den Faden des Vorgängers auf, sondern stets dominieren komplett neue Stilrichtungen das musikalische Schaffen des nimmermüden Gonzales. "Ivory Tower" setzt den Trend zum Anderssein fort und zeigt den Wahl-Franzosen als singende, springende Tanzmaus: Die großen Prince-Platten der Achtziger und George Clintons krudes Spätwerk beeinflussen ihn über die gesamte Distanz. Inmitten der Beats, Samples und synthetischen Arrangements ist es allein sein Piano, das halbwegs organisch klingt. Die Lässigkeit, mit der Gonzales das gefühlte zwanzigste Genre für sich adaptiert, gehört fast schon verboten.
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City Light Thief, Love A
18.02.2012
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