- Text: Marcus Willfroth
- Label: E-Works/Cooperative/Universal
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Bewertung:
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Eels
Tomorrow Morning
Ob geplant oder nicht: Als die Eels im Sommer vergangenen Jahres endlich ihr lang erwartetes Album "Hombre Lobo" veröffentlichten, ahnte noch niemand, dass dies nur Teil eins eines Dramas in drei Akten sein würde. Rumpelnd und vom Blues-Rock dominiert, sang Eels-Chef Mark Oliver Everett Lieder über Liebe und Leidenschaft, nur um im Januar 2010 mit "End Times" einen Nachfolger hinterher zuschieben, der die Einsamkeit in den Vordergrund rückte und düsteren LoFi-Folk bot. "Tomorrow Morning" ist nun der Abschluss der Trilogie und die Re-Sozialisation im Leben Everetts: Seine farbenfroheste Platte seit langem, die durch zuckersüße Harmonien und einer Stimmung verdammt nah am Pop besticht. Mit mehr Zuversicht als es sie je im Eels-Kosmos gab, scheint das tiefe Tal der Depression vorerst durchschritten.
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