- Text: Fabian Soehtof
- Label: Peng/Cargo
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Bewertung:
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Angelika Express
Die dunkle Seite der Macht
Parolen dreschen oder so tun, die Vierte: 21 Monate, nachdem Robert Drakogiannakis sein neues deutsches Beatpopwunder Angelika Express im Alleingang reanimierte und mit "Goldener Trash" nebenbei die darbende Musikindustrie umging, in dem er die Fans zu Angelika-Aktionären machte, haut der Köln-Ehrenfelder nun "Die dunkle Seite der Macht" raus. Die für Liveshows neu rekrutierten Mitmusiker sind ebenso geblieben wie die in Bauch und Kopf gelebte Punkrockattitüde ("CDU und Du", "Hey Rudi") in Wort und Krach. Die geschrammelten Gitarren und die rumpelnde Rhythmusfraktion bremsen in ihrer Trockenheit den unbedingten Popappeal nicht, sie machen ihn ja erst so liebenswert - dieses Mal zum Beispiel mit Aydo Abay (Ex-Blackmail) als Gastsänger. Auch wenn Hymnen wie "Paul Muss Sterben" oder "Geh Doch Nach Berlin" unerreicht bleiben: Kauft das, New New Wave-Disco-Kids, und werdet bessere Menschen!
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