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Bild: No Joy
  • Text: Friedrich Reip
  • Label: Mexican Summer/Cooperative/Universal
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No Joy
Ghost Blonde


Wer das Debüt von No Joy hört, dem sitzen die Vergleiche zu den üblich-verdächtigen Shoegazern wie My Bloody Valentine, Lush oder auch Medicine wirklich locker. Das Schöne daran: Laura Llloyd und Jasmine White-Gluz, die gemeinsam all den erst zaghaft, später zunehmend kühner schillernden Krach über die zehn Songs getuscht haben, sind mit dieser Wegsortierung unter leicht angestaubten Frühneunziger-Helden völlig im Reinen. Kein Wunder, immerhin hören die beiden dies seit mindestens einem Jahr, als "Ghost Blonde" seinen Release in Nordamerika hatte. Old Europe hinkt dem Hype also diesmal amtlich hinterher, machen wir's deshalb kurz und lassen nur noch die Info fallen, dass Sune Rose Wagner von den Raveonettes für den herrlich unscharfen Mix der Platte verantwortlich zeichnet. Nein, nicht Kevin Shields, wirklich nicht.



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