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Bild: In Flames
  • Text: Hans Vortisch
  • Label: Century Media/EMI
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In Flames
Sounds Of A Playground Fading


Das wichtigste zuerst - so schlimm wie befürchtet, ist das erste In Flames-Album ohne Bandgründer, Gitarrist und Hauptliedschreiber Jesper Strömblad nicht. Tatsächlich hat sich klangmäßig wenig verändert, die Jungs aus Göteborg verfolgen weiter den Weg, den sie seit zehn Jahren recht erfolgreich beschreiten: Die Synthese von Death Metal und, tja, Pop. Moderner Metal ohne Stilgrenzen also, mit Geknurre und Klargesang, fetten Riffs und wirklich guten Gitarrensoli, Synthie-Melodien und Double Bass. Daraus haben die fünf einige Hits gebastelt, etwa "Sounds Of A Playground Fading", "Fear Is The Weakness" oder "Ropes". Man muss aber auch klar festhalten, dass Strömblads Talent für Kompositionen überdeutlich vermisst wird. Eine ganze Reihe von Stücken erscheint ziellos und ohne Biss, etwa "All For Me", "The Attic" oder "Jester's Door", teilweise macht sich schlicht Langeweile breit. Dies bei einer Band vom Kaliber der In Flames ist dann doch eine ganz schöne Enttäuschung.


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