- Text: Patrick Heidmann
- Label: Eat Sleep Records/ Rough Trade
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Bewertung:
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Gomez
Whatever's On Your Mind
Gleich fürs Debüt gab es in der britischen Heimat den renommierten Mercury Prize, doch in den 13 Jahren seither hat sich der Erfolg von Gomez irgendwie gehörig verplätschert. Auch auf "Whatever's On Your Mind", dem inzwischen siebten Studioalbum des Quintetts, ist nicht zu überhören, warum. In ihrem Indie-Poprock, der zwischen überbordenden Einflüssen aus Glamrock, Folk und Synthie-Beats selten echtes Profil gewinnt, stecken viele schöne Melodien, die manchmal sogar das Zeug zum Ohrwurm haben. Doch ein paar Mal zu oft klingen auch die zehn neuen Songs wieder zu harmlos nett und uncool, um wirklich Eindruck zu hinterlassen. Für ein zweites Mal Background-Musik bei "Grey's Anatomy" reicht das ohne Frage. Aber zu einem weiteren Mercury Prize auf keinen Fall.
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