- Text: Tito Wiesner
- Label: Spinefarm/Universal
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Bewertung:
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Black Tide
Post Mortem
Harte Töne im leicht zu konsumierendem Zuckermix: Black Tide aus Miami bemühen sich auch auf ihrem zweiten Album wieder äußerst erfolgreich, diverse Metal- und Hardcore-Spielarten zu einem eingängigen Paket zu schnüren. Erst packt man die Trivium-Keule aus, dann zitiert man Bullet For My Valentine, legt für die Traditionalisten noch etwas Metallica dazu, und fertig ist ein hymnischer Stil-Mix, der nach Stadium schreit. Ein bisschen Feuerzeug-Pathos kommt später auch noch dazu, und trotz der dicken und arg glatten Produktion fällt es ob der zahlreichen Hits schwer, die Jungs aus Miami nicht zu mögen. Leichter verdaulich kann Metal zwar kaum sein - viel eingängiger und mitreißender allerdings auch nicht.
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