unclesally*s, dein Musik-Magazin für Punk, Rock, Indie, Alternative, Indierock mit vielen Interviews und Rezensionen

Bild: dEUS
  • Text: Nina Töllner
  • Label: PIAS/Rough Trade
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dEUS
Keep You Close


Mitte der Neunzigerjahre waren dEUS neben Schokolade einer der erfolgreichsten belgischen Exporthits, und ihre Alben glichen einer Pralinenschachtel: Man wusste nie, was man kriegt - um mal die Worte von Forrest Gumps Mama zu benutzen. Nach einem regen Bäumchen-wechsel-dich der Bandmitglieder ist der kreative Chaos-Club von einst längst in entspannteren Fahrwassern gelandet. Was nicht heißen soll, Sänger Tom Barman stehe inzwischen einem schnarchigen Altherrenverein vor. Keineswegs. Der Indie-Poprock der Antwerpener ist auch nach zwanzig Jahren noch dezent angeschrägt und bietet genügend Groove, gute Melodien und Ideenreichtum, um das aktuelle dEUS-Lebenszeichen zu einer sehr erfreulichen Angelegenheit zu machen. Doch, ach, waren das noch Zeiten, als man blind in die Pralinenschachtel griff...


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