- Text: Hans Vortisch
- Label: Roadrunner/Warner
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Mastodon
The Hunter
Die neue Mastodon-Scheibe ist mit Sicherheit eines der am dringendsten erwarteten Alben des Jahres. Keine andere Metalband der vergangenen Jahre hat so regelmäßig ambitionierte, frische und unvorhersehbare Platten herausgebracht. "The Hunter" ist also Album Nummer fünf und überraschenderweise hat sich die Band diesmal kein Konzept ausgedacht und auch die traditionell epischen Monsterstücke weggelassen - viele der dreizehn Lieder sind an der Drei-Minuten-Grenze. Passend dazu gibt es tonnenschwere Riffs mit warmen, sofort ins Ohr gehenden Melodien obendrauf. Queens Of The Stone Age in härter - viel härter. Das Ganze natürlich wie immer auf einen Gerüst aus vertrackten Rhythmen und verschnörkelten Gitarrenlinien. Stellenweise erinnert "The Hunter" stark an "Leviathan" aus 2004, aber in Wirklichkeit haben Mastodon einen weiteren Riesenschritt nach vorne getan.
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