- Text: Thomas Müller
- Label: Southern/Soulfood
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Wolves In The Throne Room
Celestial Lineage
Ein Punk-Background, ein wenig Hippie-Romantik, Song-Längen nicht unter zehn Minuten und herzwärmende Gitarrenwände waren die Zutaten für eine der letzten Sensationen der Metalgemeinde. Eigentlich also gar nicht so viel, wenn man bedenkt, dass gerade Black Metal und Naturverbundenheit nicht unbedingt Gegensätze sind. Verdient hatte "Black Cascade" die Aufmerksamkeit durchaus - schließlich wurde man selten so schön mit lauten Gitarren und Geschrei in eine amtliche Trance versetzt. Eine Qualität, die auch der heiß ersehnte Nachfolger "Celestial Lineage" nicht vermissen lässt, der sich zugleich aber durchaus offen für Neuerungen zeigt: kürzere Songs, atmosphärisch bis esoterisch angehauchte Zwischenstücke, Glockenspiele, fast Enya-hafte Frauenchöre – und sogar das Trademark des meditativ stoischen Schlagzeugbeats erfährt hier und da kleine Variationen. Kurzum: Wolves In The Throne Room gelingt eine spannende Weiterentwicklung ihres Sounds ohne die tragenden Säulen anzugreifen. Mehr geht eigentlich nicht.
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