- Text: Marcus Willfroth
- Label: Anti/dBpm/Epitaph
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Wilco
The Whole Love
Über 100 Gitarren sollen im Wilco-Loft im Nordwesten Chicagos stehen und weil die Band das neue Album "The Whole Love" komplett dort einspielte, wird man beim Hören der Platte das Gefühl nicht los, all die Saiteninstrumente fanden auch Eingang in die Songs. Bereits beim siebenminütigen Opener "Art Of Almost" geschieht es, dass einen die Verspieltheit von Jeff Tweedys Gruppe vollends in ihren Bann zieht. Im Anschluss folgen harmonische Pop-Songs, sanfte Psychedelic-Parts und provokative Lyrcis - abgerundet durch eine der besten Wilco-Nummern ("On Sunday Morning") ganz zum Schluss. Fast hätte man spekuliert, dass sie es dieses Mal nicht schaffen, die eh schon hohen Erwartungen zu erfüllen, doch "The Whole Love" belehrt eines Besseren: Wilco bleiben unantastbar und werden wohl auf ewig dieses Level halten. Es muss das Loft sein – where the magic happens.
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