- Text: Friedrich Reip
- Label: Right Hook/EMI
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Bewertung:
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The Rifles
Freedom Run
"Freedom Run" ist mittlerweile das dritte Album der Rifles, und seit dem Vorgänger "Great Escape" hat sich einiges getan. Nach einem zünftigen Hausputz im Line-Up sind von den Gründungsmitgliedern nur noch Joel Stoker und Luke Crowther am Start – Sänger und Gitarrist, keine Bange also vor einem allzu deutlich veränderten Sound! Cleaner aber klingen die Rifles, adretter, poppiger, wie etwa das northernsoulige "Tangled Up In Love" illustriert, das als erste Auskopplung als Visitenkarte für "Freedom Run" fungiert. Andernorts, in Tracks wie "Love Is A Key" oder "Little Boy Blue (Human Needs)" wird hingegen immer noch ordentlich gemuckt – nicht umsonst entstand das Album im Black Barn-Studio von Paul Weller, der auf "Sweetest Thing" auch höchstpersönlich in die Saiten greift. Kein echter Aufreger das Ganze, aber ein schlüssiges, gut geöltes Stück Britrock.
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