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Text:
- Label: Essah/Groove Attack
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Bewertung:
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Kool Savas
Aura
"Aura" ist ein später Höhepunkt in der Karriere des Kool Savas. Einer, den er für sein Denkmal nicht mal benötigt. Der ewige King Of Rap wäre er auch geblieben, wenn "Aura" wie das langweilige Spätwerk eines einst wegweisenden Musikers geklungen hätte. Savas hat dieses Schicksal abgewendet - und seine beste Arbeit seit Langem abgeliefert. Dabei bricht er nicht einmal mit jenen Erwartungen, die mit seinem Namen verbunden werden. Selbstbeweihräucherung auf höchstem Niveau. Großer Beat-Bombast mit Chorälen und Streichern. Highlander-Sound gewissermaßen. Die Highlights sind das düstere "Nie Mehr Gehn", die Selbstzweifel-Offenbarung "Die Stimme" und "King of Rap/Ein Wunder", auf dem Savas auf einem futuristischen Synthie-Beat mit Cyborg-Stimme Grandmaster Flash zitiert. Selbstreferenzieller Rap über Rap und die Beziehung von Rapper-Ich und Privat-Selbst hat selten so gut geklungen wie hier.
Text: Sascha Ehlert
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