- Text: Volker Bernhard
- Label: Bella Union/Cooperative/Universal
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Bewertung:
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I Break Horses
Hearts
Die Fakten versprechen erst einmal viel: Ein Stockholmer Junge/Mädchen-Duo, das sich in einem Hypochonder-Forum kennen gelernt hat. Das Mädchen ist erschreckend hübsch und als Einflüsse benennen sie Shoegaze-Größen. Erfreulich, dass den positiven Fakten die Musik in die Karten spielt: Maria Lindén haucht über verhallte Krachlandschaften und schepperndes Schlagzeug, während im Hintergrund Keyboardmelodien bezirzen. Die beiden haben das Spiel verstanden, und zum Glück artet das Ganze zu keiner Sekunde in anbiederndes Synth-Gedudel aus, auch Lindén scheint der Versuchung zu widerstehen, sich als skandinavisches Pop-Sternchen zu gerieren, schließlich wäre das gerade total angesagt. Aber nein, im Gegenteil: "I Kill Love, Baby!" würde mit seinen endlos wabernden Flächen jedes Radio vergraulen. Danke dafür.
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