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Bild: Elektrokolumne
  • Text: Patrick Heidmann
  • Label: Wichita/PIAS/Rough Trade
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Elektrokolumne
Das Beste zum Schluss...


Nicht, dass an dieser Stelle sonst wahnsinnig viel Platz gewesen wäre, um euch die heißesten Scheiben aus dem Elektro-Bereich vorzustellen. Aber dieses Mal ist es noch weniger, schließlich gilt es, noch einen riesigen Stapel CDs abzuarbeiten, bevor der unclesally*s-Dancefloor stillgelegt wird. Deswegen kurz und knackig hier ein kleines Best Of dessen, was uns bis zum Ende des Jahres noch erwartet.

Bester Disco-Abstecher: "The Hunter" (Wichita/PIAS/Rough Trade) von Kele - weil der Bloc Party-Sänger noch mehr als auf seinem Solo-Debüt "The Boxer" seine Vorliebe für Dance-Beats auslebt ::: Beste Sci-Fi-Spielerei: "Labyrinths" (Monotreme/Cargo) von Polinski - weil selten so traumhaft stilsicher und sphärisch von einer Galaxie zur nächsten gewabert wurde ::: Bestes Remix-Album: "Reworked/Remixed" (In My Room/Rough Trade) von Trentemøller - weil dieser Mann nie langweilt, weder wenn er I Blame Coco oder Modeselektor überarbeitet noch wenn er andere mit seinen eigenen Songs spielen lässt ::: Bestes Zweitwerk: "Enough Thunder" (Universal) von James Blake - weil diese EP endgültig beweist, dass das Debütalbum kein Zufallstreffer war und er zu Recht der größte Hype 2011 ist ::: Bester Soundtrack: "Underwater Love" (Disko B/Indigo) - weil der Film dazu ein japanisches Softporno-Musical mit Reptilien-Fabelwesen ist und die Musik von Stereo Total geschrieben wurde ::: Bester Dauerbrenner: "Stade 2" (Ed Banger/Alive) von Mr. Oizo - weil auch 12 Jahre nach der Jeans-Werbung kaum ein Konkurrent so frisch und lässig klingt wie er ::: Bester Nostalgie-Trip: "USA" (Marble Music) von Surkin - weil der Franzose sich für seine housigen Danceklänge vom Amerika der 80er inspirieren ließ und trotzdem nach 2011 klingt ::: Beste Compilation: "In Flight Entertainment" (Eskimo Recordings/Rough Trade) von Aeroplane - weil es immer Spaß macht, wenn Leute mit Geschmack ein Mixtape zusammenstellen, zumal mit brandneuen und exklusiven Tracks ::: Bester Indie-Moment: "Le Danse" (Pschent/Rough Trade) von Slove - weil Musik auch mal richtig nett sein darf, so wie dieser mit Elektroklängen unterlegte klassische Indiepop aus Frankreich ::: Bestes Debüt: "This Silence Kills" (Bpitch Control) von Dillon - weil mit der Berlinerin, die raffinierte Bögen von Chanson-Pop zu Techno-Frickeleien schlägt, ein strahlender neuer Stern am Elektrohimmel aufgeht.


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