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Bild: RHYE

RHYE
RHYE


Wie sang einst Queens Freddie Mercury in “Seven Seas of Rhye”: “I challenge the mighty titan and his troubadours”. Eine heldenhafte Quest, die wohl auch die Jungs von Rhye antreten, nur mit weniger harmonisierten Gitarren und weniger allgegenwärtigem Schnurrbart. Dafür hat sich das Quintett gehirnakrobatische Vertracktheit auf die Fahne geschrieben. Die Berliner, die im Hardcore ihre Heimstadt fanden, reichern ihre selbstbetitelte EP zunehmend mit Post- und Prog-Elementen an, die teils weit bis in psychedelische Sperenzien reichen. Und hier liegt auch der einzige Knackpunkt: Das wirkt zwar anfangs noch interessant, wird durch die narrativen deutschen Textstränge auf Dauer aber auch zu stark übertriebener Kopflastigkeit.

7 Kopfnüsse geknackt

Heimat: rhye.de

Rhye live: 4.11.2011 Berlin - Linse


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