- Text: Frank Thießie
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kings of leon
a-ha shake heartbreak
Vergangenes Jahr füllten sie mit 'Youth and Young Manhood' rechtzeitig die klaffende 'Stars von morgen'-Lücke zwischen Debüt und Nachfolger der gefeierten Strokes. Nun findet sich auch die ländliche Version der wieder lieb gewonnenen Garagenschrammelei mit ihrem Zweitwerk auf dem Prüfstand - und überzeugt voll und ganz. Die Kings Of Leon beackern äußerst geschmackvoll und gewieft das Brachland des Rustikal-Rocks und ziehen dabei einen stabilen Zaun um die Früchte ihrer bisherigen Arbeit. Das setzt sie wohltuend vom pseudo-intellektuellen und möchtegern-mondänen Boheme-Gebärden der Konkurrenz ab. Hier wird gemäht, gedroschen und geschrammelt, hier haben die Hände noch Osterei-große Schwielen und hier wird am Ende eines langen Tages im Familienkreis der Shuffle gespielt - wie es sich eben in ländlichen Gefilden so gehört.
Und da weder Lynyrd Skynyrd noch die Allman Brothers seit Jahrzehnten mit profunden Neuerungen oder gar diesem frischen, frommen und jugendlichen Pep auftrumpfen können, geht unsere kleine Farm somit endgültig in den Besitz der jüngsten Generation. Mit 'Youth And Young Manhood' haben die Kings Of Leon den Karren aus dem Dreck gezogen, auf 'A-Ha Shake Heartbreak' rollt er problemlos und gut geschmiert in die Zielgerade.
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