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  • Text: Ina Göritz
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moneybrother
to die alone


'Alleine Sterben'? Das kann der gute Moneybrother nach diesem Album getrost vergessen, denn der Nachfolger seines Debüts 'Blood Panic' spart nicht an großen Gesten und Melodien, und dürfte so ziemlich jedem Punker im Herzen aus der Seele sprechen. Gefühlter Negativrekord auf der nach unten offenen Herzschmerzskala und Gefühlsgemetzel aller Couleur, hier wird geheult, getrauert und geliebt, bis die Schmerzgrenze weit überschritten ist und nur noch mit dem patschnassen Taschentuch zur Entwarnung gewunken werden kann. Doch was des Schwedens Leid, ist auch diesmal unsere Freud.
Zusammen mit seiner Back-Up-Mannschaft hat sich der liebenswerte Kreativ-Diktator Moneybrother über den Instrumentenschrank hergemacht: Er hat Synthesizer, Streicher, Pauken und Trompeten ausgepackt und den ganzen Bombast-Firlefanz so elegant mit seinem Liebesleid kombiniert, dass 'To Die Alone' ein wahres Prachtwerk von Album geworden ist. Der unnachahmliche Mix aus Soul (in der Stimme), Punk (im Herzen), Disco-Pop (in den Melodien), den der ehemalige Monster-Frontmann auftischt und der jenseits jeglichen Mainstream-Gehopses voll ins Schwarze trifft, kommt so herrlich überzogen und dabei so unverkrampft rüber, dass ihm die Fans dafür zu Füßen liegen werden.


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