unclesally*s, dein Musik-Magazin für Punk, Rock, Indie, Alternative, Indierock mit vielen Interviews und Rezensionen

Bild: THRICE

THRICE
VHEISSU


Mit einem Paukenschlag melden sich die amerikanischen Emo-Helden Thrice zurück, der nur zwei Umschreibungen zulässt: mächtig! Und ergreifend! Mit 'Vheissu' lassen sie mal locker all diejenigen Horden von Nachmachern im Regen zurück, die sich am letzten Meilenstein 'The Artist In The Ambulance' massenhaft orientiert und versucht hatten, und gehen einen beherzten, visionären Schritt in ihrer musikalischen Entwicklung weiter. Das klingt in den harten Parts dann noch (er)drückender und brachialer, während das Melodische noch ergreifender und zarter wird. Und zwischen diesen beiden Extremen ist diesmal noch so viel mehr möglich! Mit Doom-Elementen flirtende Wüstenrock-Ausflüge ('Between The End And Were We Live'), typische Club-Hymnen (der Opener 'Image Of The Invisible' wurde bereits vorab auf den Emo-Floors abgefeiert) und atmosphärisch vielschichtige Kompositionen, die gleichzeitig fesseln, zerreißen, mitreißen und liebvoll schützend in den Arm nehmen. Alles in einem Song! Und 'Vheissu' hat elf davon! Ein Album, das Angst macht, so gut ist es! Doch wo die ähnlich visionären Coheed & Cambria in Science Fiction-hafte Prog-Sphären abdriften, da bleiben Thrice immer erdig. Der Hörer kann das gesamte Spektrum an Emotionen rational ausloten, auch wenn sich das manchmal gebirgshoch vor ihm auftürmt. Was für ein übermenschliches Album!


ANZEIGE







...zurück



Kontakt -  Impressum -  Mediadaten -  Abo ·  nach oben