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O.S.T. 'Stigmata'
Patricia Arquette spielt die junge Frankie, die unter dem plötzlichen Erscheinen von blutenden Wunden an den Handgelenken leidet. Stigmata nennt man diese Wunden. Ihr Fall dringt bis zum Vatikan vor. Eine Story wie der 'Exorzist', von Dämonen und Besessenheit. Die Musik ist folglich düster bis Trance-artig. Zwischendrin immer wieder ein Aufflackern von Hoffnung, ein paar Pianoklänge, die die minimalistischen Industrialsounds ablösen. Mal mit Anleihen von KRAFTWERK, mal inspiriert von Stockhausen. Die Musik stammt von Mike Garson und Billy Corgan (der kreative Kopf der SMASHING PUMPKINS). Den Soundtrack könnte man sich also zur Hälfte sparen. Songs und Score sind fein säuberlich getrennt und die Songs eigentlich gar nicht übel. Allerdings stellt sich die Frage, wie oft MASSIVE ATTACKs 'Inertia Creeps' noch in einem Film verwursten werden soll. Unter den sieben Songs sticht Sinead O´Connor hervor, die zusammen mit AFRO CELT SOUND SYSTEM das Stück 'Release' eingespielt hat. Björk singt 'All is Full of Love' und Natalie Imbruglia 'Identify', immerhin ein unveröffentlichtes Stück. David Bowie ist wieder in den Charts und auch hier vertreten. Ebenso wie CHUMBAWAMBA, die sich und ihr 'Mary Mary' hier in einem speziellem 'Stigmata'-Mix präsentieren. (Elisabeth)
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