- Text: Elisabeth Nagy
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the village
Sehr leise, sehr bedächtig setzt die Komposition an.
Der Zuhörer sollte schon auf die Musik zukommen, nicht einfach nur hinhören, sondern sich von ihr einspinnen lassen. Folk-Anklänge spiegeln Zeit und Ort der Handlung wider, die Filmmusik wirkt authentisch für eine ländliche Siedlung des 19. Jahrhunderts. Eine Atmosphäre der Einsamkeit, Melancholie, der dunklen Farben. Hilary Hahn verzaubert den Zuhörer mit ihrer Solo-Violine. Ein Horror-Thriller ist 'The Village', übrigens die vierte Zusammenarbeit von Regisseur Shyamalan und Komponist James Newton Howard, nur ansatzweise. Die Musik ist melodisch, mysteriös und gleichzeitig gruselig. Ohne die Bilder bereitet nichts den Zuhörer darauf vor, was kommen wird. Die Schockmomente sind umso einschneidender.
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