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  • Text: Elisabeth Nagy & Patrick Heidmann
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SOUNDTRACKS


Wie bei Comic-Verfilmungen mittlerweile üblich, gibt's auch zu 'Elektra' (Sony) einen knalligen Rock-Soundtrack. Ein paar große Namen - The Donnas, Jet, Evanescence - und ein paar kleinere wie Finger Eleven oder The 22's ergeben eine ganz gute Mischung, die wesentlich mehr Spaß machen als der Film. Ebenfalls ein Standard-Schema ist die Kombination alte Klassiker + aktuelle Hits. Nach diesem Prinzip funktionieren momentan gleich drei Soundtracks. Auf 'Hitch' (Sony) geht's recht soulig zu mit Earth, Wind & Fire, The Temptations sowie Omarion und Kevin Lyttle, während für 'In Good Company' (Hollywood/Warner) Aretha Franklin, Peter Gabriel und Steely Dan neben Soundtrack Of Our Lives und Diana Krall stehen. Recht wahllos dagegen die Kombination auf 'Miss Undercover 2' (Warner Home Video): Natasha Bedingfield, Pink sowie Paul Anka, Liza Minelli und Ike & Tina Turner. Neue Songs gibt's nirgends, aber immerhin erfreuen die Oldies. Davon gibt's übrigens auch auf 'Sophie Scholl' (Normal) zwei, von Billie Holiday und Ella Fitzgerald. Dazwischen irritiert allerdings die allzu moderne Filmmusik. Tipp des Monats ist in jedem Fall die Musik zur Serie 'The O.C.' (Warner) - feinster Indie-Pop für alle, die Jet, Phantom Planet, The Dandy Warhols, Doves oder die Turin Brakes noch immer nicht für sich entdeckt haben.
Hans Zimmer weiß doch noch zu überraschen. Sein Score zu 'Spanglish' (Varèse Sarabande) ist leise und romantisch, kombiniert mit Heitor Pereiras Gitarrenkünsten. Gleich zwei Alben kommen diesmal von Mychael Danna: Mit 'Vanity Fair' (Decca) verpasst er dem Kostümdrama adäquate Musik. Besonders das von Sissel vorgetragene Eröffnungsstück ist wunderschön. In 'Being Julia' (Varèse Sarabande) mischt sich sein orchestraler Score mit Songs ('Bei mir bist du schön') aus den Drießigerjahren. Beschwingt jazzy kommt das Theme-Stück der Serie 'Monk' (Varèse Sarabande) rüber. Jeff Beal fängt eindrucksvoll den Humor der Serie für ein stimmiges und gut hörbares Album ein.


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