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Bild: KINO FÜR DIE OHREN
  • Text: Elisabeth Nagy & Patrick Heidmann
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KINO FÜR DIE OHREN


Musik gehört zu "Breakfast On Pluto" (Milan/Warner) wie Butter aufs Brot. "Sugar Baby Love" ertönt und Kitten hat sein Publikum bereits an der Angel. Dazu gibt's T-Rex, Dusty Springfield, Don Partridge, Harry Nilsson - das Album könnte gerne ein doppeltes sein. "Running Scared" (Varèse Sarabande/Colosseum) ist ein brutaler Actioner. Mark Isham unterlegt den Film mit elektronisch-vibrierenden Klängen, die das nervöse Tempo unterstreichen, auf Platte jedoch irritieren. Ein schönes Gitarren-Thema allein reicht auf Albumlänger eben nicht. Romantisch dagegen ist "Proof" (Varèse Sarabande/ Colosseum): die Solo-Piano-Cues laden ein, auf eine innere Reise zu gehen, jenseits jeder Mathematik. Richtig Spaß macht derweil "Ice Age 2" (Varèse Sarabande/Colosseum). John Powells Score ist verspielt und besonders das Hauptthema zieht einen mit, während man zum Sing-a-Long eher gackern als mitsingen möchte.
Ganz schlimm allerdings "Bambi 2" (EMI). Schon den Film zu drehen war Frevel, aber Sandy von den No Angels singen zu lassen, auf Deutsch? Das geht gar nicht. Lediglich die originalen Score-Ausschnitte von früher können hier überzeugen. Luc Bessons Entscheidung, für "Angel-A" (EMI) statt mit Eric Serra mit Anja Garbarek zusammenzuarbeiten, war dagegen richtig. Die klingt wieder wie Björk auf Jazz und ist das Beste am Film. Klasse auch die südafrikanischen HipHop-Beats auf "Tsotsi" (Milan/ Warner): der Sound von Zola nennt sich Kwaito und lässt auf Anhieb nicht mehr los. Ebenfalls lässig, wenn auch etwas beschaulicher ist dagegen "The Matador" (Edel). Für die Pierce Brosnan-Komödie wurde Altes und Unbekanntes wie Ramon Stagnaro oder The Cramps (und Tom Jones) an den Start gebracht, was sich durchaus entdeckenswert ist.


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