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Bild: KINO FÜR DIE OHREN
  • Text: Elisabeth Nagy & Patrick Heidmann
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KINO FÜR DIE OHREN


Bildgewaltig kommt Douglas Pipes' Musik zum Animationshit "Monster House" (Varèse Sarabande/Colosseum) daher. Ein ganzes Orchester bringt einem das Fürchten bei! Rasant, witzig und gelungen ist die Mischung auf "Over the Hedge" (SonyBMG): Ben Folds singt die Songs, William Shatner darf auch mal und Rupert Gregson-Williams schrieb den Score. Egon Riedel, Komponist des nur teil-animierten "Hui Buh" (Universal), braucht den Vergleich mit John Williams nicht zu scheuen. Ganz großes Orchester und ganz große Klasse bzw. Klassik. Fergie geht zwar mit der "Poseidon" (Universal) unter, darf aber trotzdem zwei Songs singen, dazu kommt die dramatische, elektronisch untermalte Musik von Klaus Badelt. Beim zweiten Teil von "Fluch der Karibik" (EMI) ist stattdessen Hans Zimmer persönlich am Start für den stampfgewaltigen, actionreichen Score, der rundum Spaß macht. Nur der Tiesto-Remix als Bonus ist eine Zumutung! "Dominik Graf Filmmusik" (Rent A Dog/Alive) schließlich ist eine eklektische Auswahl von Kompositionen, die die Klangtüftler Sven Rossenbach und Florian van Volxem zwischen Techno und Emo für den deutschen Regisseur schrieben.
Nur teilweise elektronisch ist der Sampler zu "Miami Vice" (Warner), der Moby neben Mogwai, India.Arie und Goldfrapp stellt. Das Serien-Theme von Jan Hammer sucht man aber vergeblich, den Filmopener von Jay Z feat. Linkin Park auch. Ebenfalls eine bunte Mischung bietet "The Fast and the Furious: Tokyo Drift" (Universal), wobei hier besonders die hammerharten Teriyaki Boyz zu empfehlen sind. DJ Shadow, N*E*R*D und Co. kennt man dagegen hinreichend. Sehr stilvoll präsentiert sich mal wieder das französische Kino: "Wie sehr liebst du mich?" (EMI) versammelt passend zu Monica Bellucci unvergängliche italienische Meister wie Verdi, Puccini und Vivaldi. Und "Fauteuils d'Orchestre - Ein perfekter Platz" (EMI) lässt die Filmmusik von Nicola Piovani durch Chansons von Aznavour, Becaud und Greco unterstützen. Doch auch Rest-Europa kann sich sehen lassen. "Volver" (Virgin/ EMI) ist, wie immer bei Almodóvar, ein Meisterwerk. Und mit "Emmas Glück" (Normal) kommt ein hübscher kleiner Geheimtipp aus deutschen Landen.
Text: Elisabeth Nagy & Patrick Heidmann


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