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  • Text: Dietmar Stork
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the mars volta
frances the mute


Dass das neue Album von Mars Volta ein Koloss werden würde, war zu erwarten. Die Band hatte sich nicht weniger zum Ziel gesetzt, als die vermeintlich unvereinbaren Genres Prog und Hardcore zu einem Stil zu vermengen. Nur eines der Lieder, 'The Widow', erreicht nicht die Zehn-Minuten-Grenze, und selbst da wurden für die Single-Version zweieinhalb Minuten gekürzt. Das ist symptomatisch für die Platte: Lieder wie 'L' Via L' Viaquez' wären das Beste, was Sänger Cedrix Bixler und Gitarrist Omar Rodriguez je geschrieben haben, Aber pünktlich, wenn die normale Songlänge überschritten wird, kommt ein endloses Solo, das nicht unbedingt notwendig, ja fast überflüssig erscheint. Und so mögen Prog und Core hier Hochzeit feiern, dem Kind tut das nicht gut. Die gleiche Anzahl an Liedern auf EP-Länge - und 'Frances The Mute' wäre die Platte des Jahres geworden.


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