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  • Text: Frank Thießies
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burning brides
leave no ashes


Bereits mit dem Opener 'Heart Full Of Black' haben die Burning Brides schon gewonnen. Ein schwitzender Bastard aus Garage, Grunge und feinstem klassischen Schweine-Rock macht gespannt auf das, was da noch folgt. Einiges, meine Herren. Ob Stoner-Rock, dann wieder süßliche Brit-Pop-Harmonie, der Flirt mit Classic- oder gar Southern-Rock-Ingredienzen, Breitwandsoli - die Band verschmilzt so ziemlich alles, was in eine explizite Assoziationskette zum Oberbegriff Gitarrenmusik gehört, zu einem explosiven und eigenen Gemisch. Bei anderen Bands könnte soviel Variationsreichtum schnell aufgesetzt wirken, jedoch nicht bei den Burning Brides. Hier steckt Authentizität in jedem einzelnen Akkord. Dass sie zudem noch das richtige Gefühl für Songs haben, macht die Platte gleich zum doppelten Glücksgriff. Ach ja, Mark Lanegan schaut zum Ende, auf 'Vampire Waltz' auch noch vorbei. Gib es einen besseren Alternative-Adelschlag?


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