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Bild: GORILLAZ

GORILLAZ
DEMON DAYS


Dass die zweite Platte von Damon Albarns Cartoon-Truppe ein einziges Klangexperiment mit Versatzstücken aus beinahe allen Elementen und Stilarten der Pop-Kultur ist, lässt sich schon an der Gästeliste ablesen: Unter anderem sorgen De La Soul, Neneh Cherry, Dennis Hopper (ja genau, DER Dennis Hopper) sowie Bastard-Pop-Produzent DJ Danger Mouse neben der bewährten Crew aus Noodle, Murdoc, Russel und 2D für erlesene Vielseitigkeit. Natürlich passt soviel demonstrierter Kunstgeist bestens zum immer etwas streberhaft anmutenden Selbstverständnis des Blur-Oberhaupts. Trotzdem muss man Albarn nicht mögen, um 'Demon Days' goutieren zu können, lautet das verfolgte Konzept doch einmal mehr Entpersonalisierung. Entsprechend freigeistig geht die Reise in ein hochinteressantes musikalisches Wunderland, das unzählige Kleinode, überraschende Wendungen und Absurditäten parat hält.


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