- Text: Steffen Meyer
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Bewertung:
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Parachutes
Vultures
Schon der erste Track, "Fists Up And Boots Off Motherfuckers", spricht, nein, kreischt Bände. Noch bevor man ein zünftiges "Fuck you too" erwidern kann, knallen einem die Saarländer einen feuerspeienden Backdraft um die Ohren, dass einem der Herzmuskel aus dem Takt gerät. Der zukünftige Moshpit macht schon beim Zuhören Angst. Auch wenn Parachutes das Genre nicht neu erfinden, ist es beeindruckend, mit welcher Intensität das Quintett zu Werke geht. Bitterböse Metal-Riffs und druckvolle Double-Bass-Parts besaufen sich mit wütendem Geschrei und versorgen in melodischen Parts sporadisch die Wunden. Ob das jetzt Hard-, Emo- oder Screamo-Core sein soll ist eigentlich scheißegal, denn es poliert einem mit teuflischem Grinsen die Fresse und anschließend bittet man mit blutverschmiertem Gesicht um Nachschlag. Neben Fire In The Attic und Crash My Deville sind Parachutes die Musikmetzger der Stunde. Jedenfalls in Deutschland.
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Human Tetris, Magnetic Poetry
04.02.2012
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