- Text: Tito Wiesner
- Label: Bad Taste/Soulfood
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Bewertung:
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Joey Cape
Bridge
Joey Cape konnte uns mit seiner wunderschön-traurigen Stimme bekanntlich schon als Lagwagon-Sänger - dem schnellen Punkrock zum Trotz - einige Schauer über den Rücken jagen. Mit Bad Astronaut perfektionierte er den musikalischen Herzschmerz, bevor der tragische Selbstmord seines Freundes und Bandkollegen Derrick Plourde zum Ende des Nebenprojektes führte. Jetzt ist Cape allein unterwegs, und auch sein erstes Soloalbum hält den hohen Qualitätsstandards Stand: Traumhaft schöne Melodien, dezente Akustik-Gitarre, tieftraurige Texte. Allerdings fehlt den Melancholie-Ohrwürmern das besondere Etwas, das Bad Astronaut auszeichnete, man denke da etwa an die zurückhaltende Elektronik. "Bridge" ist eben im Grunde "nur" ein Mann und seine Gitarre; aber eben ein Mann, der genau weiß was er mit diesem Instrument und seiner Stimme für wunderbare Dinge vollbringen kann.
Magnet Club - Live: Who Knew, The Dope
07.08.2010
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