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Bild: The Bronx
  • Text: Tito Wiesner
  • Label: Wichita/Cooperative/Universal
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The Bronx
III


The Bronx sehen nicht gut aus, sie sind nicht cool und erst recht nicht hip. Sie haben keine trendy Klamotten, keine gestylten Haare und noch nicht mal Alben-Titel: Auch die dritte Platte heißt schlicht und ergreifend "The Bronx". Das einzige, was für das Quintett aus Los Angeles zählt, sind Musik und Energie - und zwar möglichst roh, laut und ungefiltert. 2004 debütierte die Band mit einem Album, das sich anfühlte wie Pflastersteine, die einem im Sekundentakt ins Gesicht fliegen. Zwei Jahre später ergänzte man das Ganze dann um Hüftschwing-Hymnen und jetzt ist die hoch brennbare Mischung endgültig reif, in einem lauten Knall zu explodieren.

Hardcore, Punkrock und Rock'n'Roll treffen sich in der Garage, provozieren, balgen und prügeln sich, um dann am Ende in wildem Versöhnungssex endgültig zueinander zu finden. So gekonnt hat noch keine Band die Brücke von Black Flag nach Rocket From The Crypt geschlagen. Und am Ende ist es wie in David Finchers Film "Fight Club": Man ist dreckig, blutig, mit den Nerven am Ende - und einfach verdammt glücklich.


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