- Text: Robert Goldbach
- Label: Chemikal Underground/Rough Trade
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Bewertung:
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Angil & Hiddentracks
Ouliposaliva
"Ouliposaliva" ist für zeitgenössische Musik so ein bisschen wie Alice im Wunderland: Alles wird anders gemacht. Das Album ist das Ergebnis eines Experiments. Der Mann, der sich Angil nennt und eigentlich Mickaël Mottet heißt, hatte sich die Vorgabe gemacht, ein Album basierend auf Bläsersätzen zu schreiben. Der Hinweis seines Saxophonisten, auf die für Blasinstrumente undankbare Tonart E zu verzichten, nahm er so ernst, dass selbst in den Texten kein einziges "E" auftaucht und die Begleitband derzeit unter "Hiddentracks" firmiert. Gitarren fliegen nach dem ersten Song ganz raus. Sehr präsent hingegen ein geschenktes Klavier, das seit ca. 1904 nicht mehr gestimmt wurde. Klingt komisch? Ist auch so. Trotz allem ist das Ergebnis charmant, authentisch, hörens- und äußerst liebenswert.
Magnet Club - Live: Who Knew, The Dope
07.08.2010
MotorClub @ Magnet Club - Live: Who Knew, The Dope - Berlin
- Damien Jurado
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