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Bild: Shout Out Louds
  • Text: Ina Göritz
  • Label: Universal
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Shout Out Louds
Work


Es wäre ein leichtes gewesen, weiter zu rasseln und so aus kleinteiligen Songs große Hits zu machen. Aber von wegen. Mit "Work" überraschen die Shout Out Louds. Der fahrige und schrullige Sound ihrer ersten beiden Alben ist wie weggepustet. Entrümpelt und aufgeräumt klingen die Stockholmer nun und damit eindeutig ungewohnt. Der Opener "1999" steigert sich stetig und auch die erste Single "Fall Hard" muss erst warm laufen, doch "Walls" ist der Brecher, der sich langsam aufbaut und schlussendlich mit voller Wucht entlädt. Er liefert den Beweis, dass die Band kein unnötiges Dekor mehr benötigt, denn auch die langsamen Stücke entfalten ohne Schmuck ihre volle Wirkung. Zudem beweisen "The Candle Burnt Out" oder "Paper Moon", dass der Richtungswechsel mit "Hard Rain" vom Vorgänger "Our Wills" bereits eingeleitet wurde und eigentlich gar nicht so überraschend kommt. Doch genau das ist. Bei genauem Hinhören sogar im positivsten Sinn.



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