- Text: Boris Mischke
- Label: City Slang/Universal
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Arcade Fire
The Suburbs
In „Suburban War“ singt Win Butler „They said the past won’t rest/Until we jump the fence and leave it behind“. Arcade Fires Vergangenheitsbewältigung spielt an den Orten ihrer Kindheit. Randbezirke im Schatten von Houston und Montreal, in denen sie träumten und ein Gefühl von Freiheit besaßen, das sich jetzt, Jahre später, nur schmerzhaft rekonstruieren lässt. Die Magie von einst, alles was Butler mit „pure“ und „wild“ umschreibt, scheint ausgelöscht, begraben unter verlassenen Shopping-Malls, bedeutungslos im Angesicht des vermeintlichen Fortschritts. Eine desillusionierende Erkenntnis, die wenig Raum für die Euphorie und orchestrale Wucht, die Wut und die Paranoia der beiden Vorgängeralben lässt. Stattdessen dominiert die Distanz, die abgeklärte Perspektive einer erwachsen gewordenen Band. Minimalistischer Folk, durchbrochen von aufgeladenem Punkrock und elektrisierenden Retro-Synthies. 16 ergreifende Songs gegen die Vergänglichkeit.
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City Light Thief, Love A
18.02.2012
FLUX Klub - LIVE: City Light Thief, Love A @ Magnet Club - Berlin
