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Bild: Auf der Couch mit:
  • Text: Christine Stiller
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Auf der Couch mit:
Lily Allen


Paparazzi-Liebling Lily Allen ist dank ihres Debütalbums „Alright, Still“, rasante Gewichtsschwankungen, Drogengeschichten, an falsche Handynummern geschickte Nacktbilder und ihre dritte Brustwarze berühmt und berüchtigt geworden. Wie die junge Dame mit dem Druck um ihre zweite Platte „It‘s Not Me, It‘s You“ fertig wurde, hat sie uns abgeschlafft vom Sofa aus geflüstert.

Hast du dich vor den Aufnahmen deines neuen Albums sehr unter Druck gefühlt?


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Ich hatte ein bisschen Angst, da ständig irgendwelche anderen Sachen über mich in den Medien verhandelt wurden. Ich machte mir Sorgen, ob ich überhaupt noch als Musikerin ernst genommen werden würde. Deshalb dachte ich anfangs auch noch: „Oh Gott, die Leute werden Recht behalten, ich bin echt nicht gut!“ Aber mit der Zeit wurde es besser.

Warst du bei Entscheidungen im Studio selbstbewusst?
Ich fühle mich nie als starke, selbstbewusste Person, weil ich das einfach nicht bin. Im Studio habe ich aber versucht, gut zu arbeiten, ehrlich zu sein und das Beste zu hoffen.

Kommst du damit klar, wenn andere dir Anweisungen geben?
NEIN! Kein bisschen! Es ärgert mich, wenn jemand das versucht! Bei den Aufnahmen war das allerdings kein Problem, weil der Produzent und ich praktisch allein gearbeitet haben. Als Künstler muss man einfach sein Ding machen, wenn du‘s nicht drauf hast, lass es sein! Ich könnte zum Beispiel nie Songs singen, die andere für mich geschrieben haben.

Hörst du dir dein neues Album selbst gern an?
Ja, aber ich mag es nicht, wenn andere Leute dabei sind, weil ich fürchte, in Verlegenheit zu geraten. Ich glaube, ich will gar nicht wissen, was die anderen darüber denken, weil ich Angst habe, sie könnten es nicht mögen.

War es entspannter für dich, die Platte in L.A., also weit weg von der sensationslüsternen englischen Presse aufzunehmen?
Es war sogar noch schlimmer! Da das Pfund so viel stärker ist als der Dollar, lechzen die Paparazzi nach Bildern, die sie den englischen Medien verkaufen können. Ich bin zum Teil von 20 Autos verfolgt und von Fotografenhorden umzingelt worden, während sich die Passanten nur fragten: „Wer zum Teufel ist das überhaupt?“ Das war echt peinlich.

Wärst du manchmal lieber das ganz normale Mädchen von nebenan?
Klar, aber das ist nicht möglich. Manchmal bin ich schon überfordert und erschöpft, aber auf der anderen Seite weiß ich auch, dass ich den besten Job der Welt habe, auch wenn das Business manchmal fies sein kann.

Fazit
Für jemanden, der einst mit der Äußerung, sich „klein, fett und hässlich“ zu fühlen, Schlagzeilen machte und angeblich schon in jungen Jahren am weißen Pülverchen naschte, hat sich die Kleine doch gut entwickelt. Prinzessin Lily hat gelernt, sich selbst, ihre Ängste und Unsicherheiten objektiv einzuschätzen und den narzisstischen Teil ihrer Persönlichkeit für die Aufnahmen zur neuen Platte auf Eis zu legen. Es wird also Zeit, demnächst mal wieder den Alien-Nippel blitzen zu lassen...


Heimat: lilyallenmusic.com


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