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Im Tourbus mit
Blumentopf
Haltet einfach den Daumen raus, wenn ihr demnächst den Tourbus von Blumentopf seht. Warum das eine sehr, sehr lustige Fahrt werden dürfte, erfahrt ihr nachfolgend von Cajus.
Was war euer schlimmstes Tour-Fahrzeug?
Das war ein Ford Ka mit Sommerreifen in Kombination mit einem plötzlichen Wintereinbruch auf der A8. Das Schneegestöber wurde so heftig, dass einer aussteigen musste, um vor dem Auto herzulaufen und den Weg zu weisen. Man konnte nichts mehr sehen. Irgendwann sind wir bei einer ganz leichten Neigung ins Rutschen geraten und in Zeitlupe in der Leitplanke gelandet. Achteinhalb Stunden von München nach Stuttgart – Alptraum!!!
Was war die bizarrste Zollkontrolle?
Das war eine penible und ausgedehnte Durchsuchung aller Taschen und Koffer, allerdings wurden die Säcke mit der Dreckwäsche konsequent ausgelassen. Wir wurden sogar gebeten, sie selbst auf die Seite zu legen. Wer also mal ein gutes Versteck suchen sollte: Verschwitzte T-Shirts und stinkende Socken scheinen sicherer, als Reifen und Felgen oder Plastiktütchen im eigenen Magen...
Was war euer abgefahrenstes Raststättenerlebnis?
Wir warteten in unserem Sprinter direkt vor dem Stellplatz eines parkenden Rentners. Langsam setzte sich dieser rückwärts in Bewegung und steuerte mit 0,5 km/h auf unsere Seitentür zu. Ich dachte, er hätte uns bemerkt, da er sehr langsam und vorsichtig rausrollte und wir direkt hinter ihm nicht zu übersehen waren. Doch er kam uns mit ¼ Schrittgeschwindigkeit dann doch bedenklich nahe, also schrie ich aus dem Fenster, um ihn zu warnen. Vergeblich. Er fuhr uns im Schneckentempo in die Seite. Daraufhin drehte er sich um, schaute aus dem Fenster und sagte: „Oh!“, setzte wieder einen Meter vor und legte erneut den Rückwärtsgang ein, um uns noch mal mit 0,5 km/h in die Seite zu fahren. Er dachte wahrscheinlich nach dem ersten Zusammenstoß, wir wären die Bordsteinkante gewesen. Und so was ist auf unseren Autobahnen unterwegs. Ave Maria!
Mit wem würdet ihr gerne mal eine amtliche Aftershow-Party feiern wollen?
Ich hab' gehört, dass man David Hasselhoff für 3.000 Euro Gage mieten kann. Das heißt: David mit der Extra-Extended-Version von „I´ve Been Looking For Freedom“ auf dem Tisch, und wir mit hartem Alkohol, Burger und Videokamera darunter, jawohl!
Heimat: blumentopf.nbsp.de
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18.02.2012
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