- Text: Frank Thiessies
- Fotograf: Dan Winters
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Kings Of Leon
Königliches Understatement
Zurückhaltend und intimer geben sich die Kings Of Leon auf ihrem fünften Album ’Come Around Sundown’. Ist ja auch ein bisschen der Katermorgen nach dem weltweiten Stadion-Rausch von ’Only By The Night’. Die großen Songs sind zwar geblieben, doch der Gestus bescheidener und hausgemachter. Mit Sänger Caleb und Bassist Jared Followill sprachen wir über kreative Kurs-Korrekturen, Erdungs-Bedürfnisse, Ausverkauf-Vorwürfe und jene Massen-Anziehungskraft, die selbst vor gefiederten Freunden nicht halt zu machen scheint.
Zurückhaltend und intimer geben sich die Kings Of Leon auf ihrem fünften Album ’Come Around Sundown’. Ist ja auch ein bisschen der Katermorgen nach dem weltweiten Stadion-Rausch von ’Only By The Night’. Die großen Songs sind zwar geblieben, doch der Gestus bescheidener und hausgemachter. Mit Sänger Caleb und Bassist Jared Followill sprachen wir über kreative Kurs-Korrekturen, Erdungs-Bedürfnisse, Ausverkauf-Vorwürfe und jene Massen-Anziehungskraft, die selbst vor gefiederten Freunden nicht halt zu machen scheint.
Was bis hierher geschah: Wir schreiben den September 2003 und der Nachfolger zu ’Is This It’ von den Strokes steht einen Monat vor seiner Veröffentlichung, als die Musik-Fachpresse unter üblicher britischer Federführung schon den nächsten Heureka-Hype ausruft: ’Youth & Young Manhood’, das Debüt der Kings Of Leon. Genau das ist es, das nächste große Ding, die Strokes aus den Südstaaten. Statt Television zitiert man die Allman Brothers herbei, freut sich über bodenständig bärtige Blues-Burschies, die enge Familien-Bande der aus drei Brüdern und einem Cousin bestehenden Band (die alle den Nachnamen Followill tragen) und stilisiert das Vagabundentum, das die Söhne eines Wanderpredigers in ihrer Jugend genossen haben, verklärend zum prägenden Abziehbild uramerikanischer Freiheitsmythologie. Mit rustikal-ruppigem, aber immer schön tanzbar-eingängigem Garagen-Rock sickert der Sound der Sippschaft sogar bis tief ins Trendbewusstsein jener urbanen Szenegänger, die Southern-Rock ansonsten nicht mit der Kneifzange angepackt hätten und Black Oak Arkansas wohl bis heute für eine amerikanische Möbelpolitur halten.
Auch das zweite Album der neuen Archetypen aus Tennessee, ’Aha Shake Heartbreak’, erfreut noch die Underground-Herzen, wohingegen der experimentelle, düstere 2007er Nachfolger ’Because Of The Times’ die zunehmende Abkehr vom unbefangenen Scheunen-Rock der Anfangstage signalisiert - und dennoch die englischen Charts dominiert. Die gemeinsame Tour mit U2 zuvor wird noch deutlicher Spuren hinterlassen, so scheint es schon damals. 2009 erfolgt mit ’Only By The Night’ der eklatante Beweis dieser These. Die Garage ist den Followills längst zu klein geworden, die darauf befindlichen Songs brauchen einfach den nötigen Stadion-Rock-Stauraum. Nicht nur, um die nunmehr übergroßen hymnischen Refrains in all ihrem klanglichen Bombast, sondern auch um die immer größere Anhängerschaft der Kings Of Leon ebenso angemessen zu beherbergen. Die Kings Of Leon sind, auch wenn die bisherige Band-Historie ja eigentlich das Gegenteil näher legt, mit ’Only By The Night’ über Nacht zu globalen Superstars avanciert und explosionsartig im Mainstream angekommen. Nicht nur im UK, sondern weltweit belegt jenes Album Spitzenplätze in den oberen Chart-Regionen. Über sechs Millionen verkaufte Einheiten und zwei mit insgesamt vier Grammys ausgezeichnete Single-Hits, ’Sex On Fire’ und ’Use Somebody’, sieht sich die umtriebige Band dann 2010 im Londoner Hyde Park mit knapp 65.000 Zuschauern ihrem bislang größtem Publikum gegenüber. Puh. Kurz durchgeatmet und wieder über den großen Teich ins Studio, denn ein Nachfolger steht an.
Schiefer Familiensegen beim Songwriting?
Zurück in London, es ist August 2010. Caleb und Jared Followill haben es sich in einer Fünf-Sterne-Luxus-Herberge bequem gemacht, um über die Früchte ihrer jüngsten Album-Anstrengung ’Come Around Sundown’ zu plaudern. Dabei trifft das Wort Anstrengung den Sachverhalt nur im Kontext des immensen Erfolgsdrucks, der auf den Schultern der Band zu lasten schien. Das tatsächliche Ergebnis klingt nämlich ehrlich gesagt und ganz im Gegenteil, ziemlich entspannt. Vom Bruce Springsteen evozierenden Opener ’The End’ über den Roots-Rock mit dezent amerikanisierten U2-light-Tendenzen der ersten Single ’Radioactive’ über den Reggae-Bass-Beat von ’The Immortals’ bis hin zum perlenden Strand-Slide-Twang von ’Beach Side’ ist ’Come Around Sundown’ ein lässig zurückgelehntes bezauberndes Werk, das ganz allein auf die strahlende Kraft seiner durchweg wunderbaren Songs baut. Diese sind weiterhin hintergründig hymnisch, kommen aber völlig ballastfrei unbeschwert, offen und abgespeckt daher. Vom in vorherigen Interviews angekündigten Country-Album-Touch ist bis auf das programmatische ’Back Down South’ indes nicht allzu viel übrig geblieben. „Ja, das stimmt schon. Die anderen wollten meine Country-Nummern nicht auf der Platte haben“, offenbart Caleb. „Dabei hatte ich ein paar echt schöne, klassisch angehauchte Herzensbrecher in petto. Vielleicht lag es aber auch daran, dass wir in New York aufgenommen haben und wir alle so unterschiedliche Ideen im Kopf hatten, wie die Platte klingen soll. Der Rest der Band wollte eher einen jungen und frischen Song-Ansatz verfolgen. Aber ihr werdet diese Country-Stücke garantiert irgendwann zu hören bekommen, das verspreche ich. Allerspätestens auf meinem ersten Soloalbum.“
Erste Erfolgsrisse im brüderlichen Gefüge? Keineswegs, nur kreatives Gerangel um die Vorherrschaft der künstlerischen Vision. Kommt ja in den besten Familien vor. „Es war diesmal ein kreatives Geben und Nehmen, ein ziemliches Hin und Her“, erläutert Jared.
„Es ging nicht nur darum, ob die Songs diesmal direkter oder groß angelegt klingen sollten, sondern vielmehr auch darum, ob man sie vorsätzlich in eine schrägere, unrunde Richtung lenkt - nur allein damit sie nicht mehr so hymnisch klingen. Das schwierigste war, Caleb nahe zu bringen, dass das Songwriting für dieses Album wirklich stimmig und gut sein müsse, und dass das alles ist, was zählt: gute Songs. Er hätte nämlich lieber bewusster dagegen gesteuert.“
Eine vorübergehende künstlerische Trotz-Haltung des Frontmanns, die mit dem explosionsartigen Erfolg einhergeht. „Nachdem die letzte Platte so eingeschlagen ist, steckte ich tatsächlich auch in dieser Krisen-Phase, die Kurt Cobain und viele andere durchgemacht haben“, gibt Caleb unumwunden zu. „Wenn dir der ganze Ruhm und Rummel plötzlich zu groß wird, kann das schon sehr erschreckend sein. Man fängt an sich zu fragen, ob man für den Rest seines Lebens nur noch durch ein bestimmtes Album oder einen bestimmten Song definiert wird. Das war wohl auch der Grund, warum ich eine künstlerische Kehrtwende gemacht habe und mit etwas völlig anderem als diesen Country-Songs um die Ecke gekommen bin.“
Trautes Heim und Erfolgsglück
Wenn musikalisch auch mehr ruhige Americana-Elemente in Kombination mit harmoniebeseelter Hemdsärmeligkeit das neue Album dominieren, so zieht sich zumindest lyrisch ein essenzieller Topos des Country-Genres durch die Platte: Heimatverbundenheit – hier im Sinne einer Sehnsucht nach den eigenen vier Wänden. „Als wir ’Aha Shake Heartbreak’ aufgenommen haben, saßen wir ja mehr oder weniger zu Hause und alle Songs drehten sich um die entfernten und spannenden Dinge, die da draußen lagen. Mittlerweile ist es genau andersherum. Wir hatten als Familie ja nie ein richtiges Zuhause und sind dann direkt in diesen Musiker-Lebensstil gestolpert, wo man auch ständig auf Achse ist und nicht zur Ruhe kommt“, so Caleb. „Ein richtiges Zuhause ist etwas, das für mich schon immer etwas Ungreifbares, Mysteriöses an sich hatte, aber worüber zu schreiben mir total leicht fällt. Ich habe nun mal romantisierte Songs über das Familienleben mit Kindern, einen schönen Vorgarten und solche Dinge geschrieben. Wahrscheinlich drehe ich mich, sobald ich das mal am eigenen Leib erfahre, sofort auf dem Absatz um und suche die nächste Ausfahrt“, lacht Caleb, der - nunmehr glücklich liiert - in der Tat momentan im Begriff ist, seinen Tara-Traum vom südstaatlichen Eigenheim-Anwesen auf einem Farmgrundstück in seinem Geburtsort Mt. Juliet, Tennessee, zu realisieren.
Caleb, auf dem neuen Album finden sich trotz allen Glücks auch Songs wie “The End”, der eben jenes in Frage stellt. Bist du so ein Typ, der sich so viele Sorgen macht, dass er sein Glück nie wirklich genießen kann?
Caleb: Ich weiß nicht so genau. “The End” habe ich auf Tour geschrieben, zu einer Zeit, als ich gar kein Zuhause hatte – und das als durchaus angenehm empfand. Ich hatte mein Haus verkauft, nachdem ein paar Typen darin eingebrochen waren und einige meiner persönlichen Sachen geklaut hatten – die wussten, dass ich da wohne. Also überlegte ich: Was soll’s. Wenn ich auf Grund meines Ruhms schon kein Haus besitzen kann, dann werde ich eben mein Leben lang Vagabund sein. Allerdings hat mich dieser Gedanke auch sehr traurig gemacht. Mittlerweile sehe ich die Sache gelassener. Ich baue derzeit ein neues Haus, das zwar noch lange nicht fertig ist, das ich aber komplett alleine konzipiert und gestaltet habe. Es ist meine Vision vom perfekten Heim. Und wer weiß: Vielleicht checke ich irgendwann für eine Nacht im Hotel ein, nur damit ich mal wieder in den Schrank pinkeln kann… (lacht)
Hast du immer noch diese Farm da draußen in Mt. Juliet?
Caleb: Habe ich. Ich habe das alte Bauernhaus abgerissen und errichte neues Anwesen darauf. Die Landschaft um Mt. Juliet ist echt schön. Meine Farm liegt ein paar Meilen außerhalb der Stadt und ich habe diese ewig lange Zufahrt zum Grundstück, wo man seinen Blick einfach nur schweifen lassen kann… Ich freue mich darauf, wenn alles fertig ist.
Hört sich an, als würde dein Traum vom Landleben endlich Gestalt annehmen.
Caleb: Absolut. Das Tolle ist, dass ich bei meinen Reisen so viele großartige Dinge sehe, die ich in das Haus mit einbringen kann. Wann immer mir etwas gefällt, mache ich ein Foto davon und schicke es zu meinem Cousin, der für den Bau verantwortlich ist. Er integriert meine Ideen und Wünsche in seine Planungen.
Das klingt, als würdest du später ein Traumhaus voll individuellerer Themenräume besitzen…
Caleb: Das könnte passieren, wobei sie nicht nur verschiedene Themen, sondern auch andere Namen haben: die „Bibliothek“, das „Lernzimmer“… Also im Grunde einfach ein paar Räume, in denen ich selbst am meisten Spaß haben kann (lacht).
Mag Calebs Vision vom Eigenheim noch in der Planungsphase stecken, so ist es für ihn nicht zuletzt die heimatliche Erdung, die auch seine bereits geäußerten Bedenken dahingehend zerstreuten, dass die Kings Of Leon mittlerweile als Massenphänomen gelten – die damit einhergehenden Gefahren inklusive: „Ich habe mich nach den Eskapaden der letzten Tour wieder gefangen und realisiert, dass es eigentlich gar keinen Grund gibt, mir Sorgen über unseren Erfolg zu machen. Es gibt da draußen einen Haufen Leute, die das, was wir machen, lieben. Und letztlich ist das doch auch der Grund, warum man überhaupt damit anfängt, Musik zu machen. Keine Band will auf ewig in der Indie-Nische stehen bleiben. Jeder Mensch möchte doch mit dem, was er macht, erfolgreich sein“, führt Caleb seine Erkenntnisse aus. „Wir haben unserem Empfinden nach auf der letzten Platte nichts anderes gemacht als zuvor. Es hat eben nur viel mehr Menschen angesprochen. Das haben wir nicht mit vorsätzlicher Absicht so gemacht, weshalb wir jetzt auch das alles in vollen Zügen genießen sollten. Wer weiß, vielleicht spielen wir übermorgen ja schon wieder in kleinen Clubs.“
Tauben-Trauma
Der ausgelutschten Ausverkaufs-Argumentation jener ewigen Nörgler, die sich persönlich auf den Schlips getreten fühlen, wenn sie keine exklusiven Entdeckungs- und Besitzansprüche mehr auf eine Band anmelden können, da sie mittlerweile von mehr als zwei weiteren Eingeweihten gehört wird, hat Caleb dann auch nur noch eines zu entgegnen: „Scheiß darauf! Was bedeutet denn Ausverkauf überhaupt? Wenn du ein guter Koch bist, deine Familie das, was du zubereitest, liebt, und du dann irgendwann ein Restaurant eröffnest, hast du dich dann auch ausverkauft?“
Apropos drauf geschissen. Das schlägt die Brücke zu einem weiteren delikaten Thema nämlich ganz gut: Bei einem Konzert in einer Amphitheater-Massenveranstaltungsarena in St. Louis zogen die Kings Of Leon unlängst nicht nur den Zorn erboster Indie-Fans der ersten Stunde auf Grund neu gewonnener Popularität auf sich, sondern auch die Aufmerksamkeit von haufenweise Tauben, die die Band wortwörtlich mit ihren Exkrementen bombardierte.
„Das war echt eine wahre Tauben-Pest dort“, erinnert sich Caleb. „Zunächst haben sie die Vorbands zugekotet und dann gingen wir auf die Bühne und Jared hat direkt beim ersten Song eine volle Ladung ins Gesicht bekommen. Wir hatten noch 20 Stücke vor uns und er hätte sicher noch mal dieselbe Anzahl an Breitseiten abbekommen“, kichert Caleb mit subtiler Schadensfreude.
„Beim zweiten und dritten Song haben sie mich am Arm erwischt und unser Manager gab uns ein Zeichen zum Abbrechen“, führt der be- und getroffene Jared fort. „Taubenscheiße ist ein hoch infektiöser Keimherd, ich hätte echt ernsthaft krank davon werden können und wir wollten wegen diesem Dreck einfach nicht die restlichen Shows gefährden. Also sind wir runter von der Bühne und haben das Konzert beendet.“ Caleb setzt lachend noch einen drauf: „Wir spielen dort erst wieder, wenn die Tauben-Saison vorbei ist.“ Club-Konzerte haben eben manchmal auch ihre Vorteile.
Interview: Marcel Anders,
Text: Frank Thiessies; Fotos: Dan Winters
Heimat: kingsofleon.com
INFO:
Die Tauben sind böse?
Tauben (biol. „Columbidae“) sind eine äußerst artenreiche Familie der Vogelwelt. Dennoch werden hiesige Stadttauben von den meisten Menschen eher als lästig, dreckig oder infektiös angesehen. Tatsache ist, dass diese Tauben durchaus Krankheiten übertragen können (Bsp. Ornithose, Toxoplasmose, Tauben-Dermatitis etc.), aber das können auch „Dackel Waldi“ oder die „süße“ Katze von nebenan... Und längst nicht alle Tauben sind nutzlose Virenschleudern.
In der griechischen Mythologie galt die Taube sogar als besonders rein. Auch sonst gibt es ganz sympathische Vertreter ihrer Zunft. Denkt nur mal an die niedlichen Freunde, die Aschenputtel beim Auslesen der Linsen halfen. Oder Brieftauben. Oder die Friedenstaube – da hat sich auch niemand für den Spatz entschieden. Obwohl Tauben in ihrem Sozialverhalten als aggressive Tiere gelten, wurden sie mit der Zeit zum Symbol des Friedens.
In der biblischen Sintflut-Erzählung kündigt die Taube, die von Noah ausgesandt wird und mit einem frischen Ölbaumzweig im Schnabel zurückkehrt, den göttlichen Frieden an. Pablo Picasso entwarf 1949 eine Friedenstaube für das Plakat zum Pariser Weltfriedenskongress, wofür er 1955 den Weltfriedenspreis erhielt. Seither ist diese Taube zu einem internationalen Symbol für die Friedensbewegung geworden. Ihr seht also, die „Ratten der Lüfte“ taugen doch was.
Mt. Juliet, Tennessee
Herzlichen Glückwunsch, Caleb Followill! Mit deinem auserwählten Lebensmittelpunkt bist du Bewohner der größten Gemeinde des Wilson County, einem Goldplatz- und Spa-gefluteten Fleckchen Erde nur 27 Kilometer außerhalb des Stadtzentrums von Nashville!
Hier in Mt. Juliet möchte man als Normalsterblicher zwar nicht tot überm Zaun hängen, aber eine Nacht in einem der drei städtischen Hotels würden wir uns gönnen. Nur das mit dem abendlichen Kinobesuch gestaltet sich in Mt. Juliet schwierig, denn es gibt kein Kino.
Aber ruhig Blut: Das nächste Multiplex befindet sich im nur lumpige 19 Kilometer entfernten Lebanon – einem mehrheitlich von Christen bewohnten Ort, den Quentin Tarantino zum Schauplatz seines Thrillers „Death Proof“ auserkor und auf dessen städtischen Parkplatz Kurt Russell die Mauken von Rosario Dawson kraulte. Das aber nur zur Info, falls ihr mal einen 1969 Dodge Charger am Wegesrand rumlungern seht.
Auf bald in Mt. Juliet, Caleb! Wir kommen dich sicher mal besuchen!
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