- Text: Erik Brandt-Höge
-
MEIN ERSTES DATE HEUTE: JANKA
Janka nennen sich die vier Jungs aus Hamburg, die mit 'In Die Arme Von Janka' dieser Tage ihr Debütalbum veröffentlichen.
Mein erster Eindruck:
In Hamburg naht mit Janka nun der Hanses dritter Indie-Frühling, und mit ihm ein wahrer Segen über den städtischen Poeten-Garagen. Vier Herren mit mehr als nur Feuerschutz für Thees Uhlmann.
ANZEIGE
Hier hat's gefunkt:
Das Szenario erinnert alles ein wenig an die Ballzauberer vom FC St. Pauli: Beherzte Talente in einer Liga weit unter dem eigentlichen Niveau. Neben ihrer unschätzbar wohltuenden Arbeit im deutschen Gitarren-Pop, bewegt sich das Kollektiv teils hinter Hamburgs Tresen, im Maschinenbau-Studium oder bemüht sich ums Staatsexamen der Erziehungswissenschaften. Dabei werden sie doch so dringend gebraucht!
Das ist's:
'In Die Arme Von' bringt nun endlich alles, was uns Hamburg bislang nie lückenlos und nur als Summe Vieler reichen konnte: Die Platte, die wir anziehen wie einen warmen Mantel, wenn es kalt und grau ist vor der Tür; die, die nach dem zehnten Bier noch schmeckt und die, die uns hinlegen lässt, 'wo wir hinfallen' ('Lass Mich Einfach Bei Dir'). Sehr gemütlich.
