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Bild: Rock’n’Roll-Reiseführer
  • Text: Natascha Siegert
  • Fotograf: Justin Borucki
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Rock’n’Roll-Reiseführer
Mit Black Tide nach Miami


Miami, die Stadt der Schönen, Reichen und Rentner! Assoziationen von langen Sandstränden, süffigen Cocktails und aufgerüsteten Bikini-Babes werden geweckt. An Metal aber denkt wohl niemand. Außer der Band Black Tide. Die vier Heavy-Metal-Jungs sind im amerikanischen Urlaubsparadies groß geworden. Sänger und Gitarrist Gab berichtet von den schönsten Ecken seiner Heimatstadt.

Was sollten wir unbedingt dabei haben, wenn wir in Miami Urlaub machen wollen?


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Gab: So seltsam es sich auch anhören mag, die zwei wichtigsten Dinge sind Sonnencreme und ein Regenschirm. Miami ist wahrscheinlich der einzige Ort, an dem dir in der einen Sekunde noch die Sonne ins Gesicht scheint und sich im nächsten Moment schon sintflutartige Regenschauer über dich herab ergießen.

Was macht einen wahren Miami-Typen aus?
Gab: Ich bin mir nicht so ganz sicher, wie ich einen typischen Einwohner beschreiben soll. Unten am Strand gibt es viele Jungs, die eindeutig zu viel Zeit im Fitness-Studio verbringen. Im Stadtzentrum trifft man dann auf viele Menschen mit einem Hang zum Frisuren-Perfektionismus.

Dein Lieblings-Club? In welcher Location kann man sich neue, coole Bands ansehen?
Gab: Ich bin nicht wirklich ein großer Club-Gänger. Die Hot-Spots von früher haben entweder schon alle dicht gemacht oder mittlerweile den Besitzer gewechselt. Das „LIV“(4441 Collins Ave, Miami Beach) soll gerade der angesagteste Club der Stadt sein. Wenn man gute Live-Musik sucht, ist entweder das „Jazid“ (1342 Washington Ave, Miami Beach) oder das „Van Dyke Cafe“ (846 Lincoln Road, Miami Beach) auf jeden Fall die richtige Adresse.

Und wo bist du am liebsten?

Gab: Mich trifft man oft auf der Lincoln Road. Dort gibt es die Spezialitäten-Bar „Zeke’s“ (625 Lincoln Road, Miami Beach), die einem wegen ihrer riesigen Auswahl an Bier Freudentränen in die Augen treibt. Dort gibt es über 400 verschiedene Sorten und jede einzelne ist wunderbar. Auch zu empfehlen ist der „Club Deuce“ (222 14th St, Miami Beach), die älteste Bar in South Beach. Dort kann man nur mit Bargeld bezahlen und weiß nie, wer einem über den Weg läuft. Achtet mal auf einen Typen namens „Ziggy“. Der sieht Keith Richards erschreckend ähnlich und hat immer seinen Hund dabei.

Ein romantischer Platz für das erste Date…
Gab: Mein Schlafzimmer. Nein, nur ein Scherz! Der Strand in Key Biscayne ist perfekt für einen Spaziergang. Strände sind generell immer super für Dates, da es dort viele verschiedene Restaurants und Geschäfte gibt.

Wo findet man die coolsten Klamotten-Läden oder Tattoo-Shops?
Gab: Der Strand ist die Anlaufstelle für alles in Miami. Dort gibt es ganz viele verschiedene Vintage- und Designer-Shops. Ich selbst habe mich nie in Miami tätowieren lassen. Das „Miami Ink“ (222 14th St Miami Beach) ist aber eines der angesagtesten Tattoo-Studios.

Wo sieht man die meisten Opfer plastischer Chirurgie?
Gab: South Beach! Das ist wirklich kein schöner Anblick.

Welcher Song beschreibt am besten das Miami-Feeling?
Gab: Das ist wahrscheinlich „Miami“ von Will Smith.


Heimat: blacktidemusic.com
Auch gut: „Post Mortem“ - das neue Album von Black Tide


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